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NEUIGKEITEN

03. September 2014

dogma chamber orchestra gewinnt den ECHO Klassik 2014

„DO.GMA#3 – The Shostakovich Album” (BERTHOLD records / MDG) ausgezeichnet als beste sinfonische Einspielung (20./21. Jahrhundert).

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11. März 2014

Musikkritik audio.de zu "DO.GMA #3 - The Shostakovich Album"

Eine Premiere bietet diese klanglich feine, weil räumlich und natürlich aufgenommene Produktion: Das Dogma Chamber Orchestra hat Schostakowitschs 24 Preludes erstmals in der gelungenen Streichorchester-Fassung ...

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30. Juli 2013

Interview mit julian Waterfall Pollack

Julian Waterfall Pollack im Gespräch über das Album „Waves of Albion“ (7 Juni 2013)

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DO.GMA CHAMBER ORCHESTRA

Mikhail Gurewitsch
Do.gma Chamber Orchestra bei den Proben
Gruppenfoto Ensemble do.gma chamber orchestra
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GENERATION KLASSIK: DAS DO.GMA CHAMBER ORCHESTRA IM PORTRAIT

  • Intro & Besetzung
  • Veröffentlichungen
  • Was die Presse sagt

Das do.gma chamber orchestra wurde 2004 von Mikhail Gurewitsch gegründet, seinerzeit Konzertmeister des süddeutschen Kammerorchesters „I Sedici“. Unter seiner Leitung kommen seitdem junge, aber schon international erfahrene Musiker zusammen, um gemeinsam klassische Musik zeitgerecht auf die Bühne zu bringen.

Jenseits von glattpolierter Ästhetik geht es do.gma um die Vermittlung eines direkten und unverfälschten Zugangs zur klassischen Musik, um Werktreue und die intensive Suche nach inhaltlich neuen Wegen, wie es sie in allen Perioden der Musikgeschichte gegeben hat - aus dem Blickwinkel einer Generation junger Künstler. Für das Publikum von heute.

do.gma versteht sich nicht nur als eine homogene Gruppe von professionellen Musikern, die gleiche künstlerische Ansichten teilt, sondern auch als ein Ensemble von Solisten, das die Persönlichkeiten und die vielfältigen musikalischen Erfahrungen der Orchestermitglieder zu einem komplexen Klangbild zusammenführt. Unterstrichen wird dieser konzeptionelle Ansatz auch durch die besondere Art des Musizierens: Das Orchester verzichtet auf einen Dirigenten und spielt konsequent im Stehen. So wird der vermeintliche Gegensatz von solistischem Impuls und Ensemble-Geist noch dynamischer zusammengeführt und die kreative Energie der Musiker voll ausgeschöpft.

Die intensive Orchesterarbeit hat auch unmittelbaren Einfluss auf die Repertoire-Auswahl: Nicht nur Werke des Barock, der Klassik, Romantik und der Moderne, sondern auch Eigenkompositionen von do.gma finden einen festen Platz in den Konzertprogrammen des Orchesters.

DO.GMA #4 - British. Now!

Diese CD ist eine Momentaufnahme, inspiriert von der Vielfalt britischer Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Eine Kombination aus Traditionsbewusstsein und Moderne, Romantik und Minimalismus, gepaart mit einer ordentlichen Portion unterschwelligen Humors – all das sind Komponenten, die die Musik von der Insel auch über die Klassik hinweg einzigartig machen und uns faszinieren. 

Wir haben uns für eine Mischung aus einer populären Komposition, Benjamin Brittens „Simple Symphony“, und weniger bekannten Stücken von Lennox Berkeley und Gavin Bryars entschieden. Sie finden auf dieser Aufnahme aber auch die Ersteinspielung eines Werkes, das von Michael Nyman speziell für das dogma chamber orchestra komponiert wurde. Welcome to our new venture!

 


DO.GMA #3 - The Shostakovich Album

Mit DO.GMA#3 – The Shostakovich Album schreibt das dogma chamber orchestra Musikgeschichte. Zum ersten Mal überhaupt sind die 24 Präludien für Klavier op. 34 von Dmitri Schostakowitsch in einer Version für Streichorchester auf CD zu hören. Außerdem präsentiert das preisgekrönte Ensemble mit Schostakowitschs 8. Streichquartett ein Meisterwerk der klassischen Musik in einem neuen, dem musikalischen Zeitgeist entsprechenden Gewand.

Nicht nur, weil es sich bei DO.GMA#3 um eine Weltpremiere handelt, ist das Album für den Leiter und Konzertmeister des Ensembles, Mikhail Gurewitsch ein ganz Besonderes. „Schostakowitsch spielt eine sehr bedeutende Rolle in meinem Leben“, erklärt er. „Wer sich intensiv mit seinem Werk und seiner Person beschäftigt, begegnet einem kreativen Menschen, der sich trotz der auf ihn einstürzenden dramatischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts mit seiner Arbeit immer wieder befreien konnte“, so der Konzertmeister.

Die 24 Präludien entstanden in einer kreativen Hochphase Schostakowitschs. Er benötigte nur etwas mehr als zwei Monate, bis er sie im März 1932 fertig gestellt hatte. In ihnen blitzen immer wieder komische und satirische Elemente auf. Wer genau hinhört, kann Einflüsse von Komponisten wie Haydn, Chopin, Prokofjew und Strawinski erkennen – ebenso wie Elemente aus Zigeunerromanzen, Gaunerliedern und Schlagern aus den 1920’er und frühen 1930’er Jahren. Die erst kürzlich veröffentlichte Fassung für Streichorchester von Grigory Korchmar ist die erste Transskription aller 24 Präludien. Mit dieser Aufnahme hat das dogma chamber orchestra also musikalische Pionierarbeit geleistet.

Das 8. Streichquartett gehört zu den bekanntesten instrumentalen Kammermusikwerken des 20. Jahrhunderts – und zu Schostakowitschs persönlichsten Kompositionen. Geschrieben in Gohrisch, einem kleinen Ort in der Nähe von Dresden, ist es dem Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges gewidmet. Es ist aber auch ein musikalisches Denkmal, das sich der Komponist selbst setzte – wie ein Brief an einen Freund aus dem Jahr 1960 beweist. Darin schrieb Schostakowitsch: „Ich dachte darüber nach, sollte ich irgendwann einmal sterben, kaum jemand ein Werk schreiben wird, das meinem Andenken gewidmet ist. Deshalb habe ich selbst beschlossen, etwas Derartiges zu schreiben. Man könnte auf seinen Einband auch schreiben: gewidmet dem Andenken des Komponisten dieses Quartetts.“

 


DO.GMA #2 - American Stringbook

Eine musikalische Entdeckungsreise in die "Neue Welt" mit Werken von Samuel Barber, Arthur Foote, David Diamond und William Schumann.

 


DO.GMA #1

Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1840-1893)
Serenade for Strings op. 48
Souvenir de Florence op. 70

Klassische Musik sei verbraucht, friste in elitären Zirkeln ein kümmerliches, wenngleich hoch subventioniertes Dasein und bewege nichts mehr - so klingt es häufig. Doch die Realität ist eine andere. Klassische Musik ist heute aktueller denn je: Sie begeistert mit ihrer Energie immer wieder aufs Neue, ist provokant, weckt Emotionen und lädt ein zum Entdecken.

Entstaubt von tradierter - und damit meist risiko- wie diskursfreier - Interpretation möchten wir Ihnen zwei der bedeutendsten kammermusikalischen Werke der russischen Musikgeschichte vorstellen: die Serenade für Streicher und »Souvenir de Florence« von P. I. Tschaikowsky. Zwei faszinierende Musikstücke, die im Laufe ihrer Interpretationsgeschichte mit einem glamourösen Zuckerguss überzogen wurden und so ihren Weg in das Standardrepertoire vieler Kammerorchester gefunden haben.

do.gma geht mit dieser CD-Produktion einen anderen Weg und besinnt sich auf die ursprüngliche Intention des Komponisten. Den künstlerischen Kern eines Werkes freizulegen, das Lebensgefühl einer jungen Generation musikalisch einzufangen - dafür steht do.gma als Orchester.

Wir hoffen, Ihnen mit ‚do.gma #1‘ diese zeitlose Musik eines großen Meisters nahe zu bringen und wünschen Ihnen ein anregendes und spannendes Musikerlebnis.

Making-Of Video zur Produktion von DO.GMA #1

--Video zur CD Produktion "do.gma #1"--

Das Video zur CD Produktion "do.gma #1" finden Sie HIER>>>>

Pressereaktionen

SWR2, Neues vom Klassikmarkt
"[…] mit jugendlichem Elan vorgetragen, aber auch differenziert, klangprächtig und mit wohldosierter Raffinesse. Gute Streichquartette schießen aus dem Boden wie Pilze, aber Kammerorchester von solcher Qualität sind rarer gesät."

Deutschlandradio-Kultur
"Oft gespielte, fast schon zu oft gespielte Werke wie eben die Streicherserenade zu entrümpeln, den Zuckerguss abzukratzen, mit dem sie im Laufe der Jahrzehnte bedeckt wurden - dazu ist dieses Kammerorchester angetreten. Und es ist ihnen gelungen." ()

WDR 3
"[...](Die Musiker) gehen die beiden Werke mit einer großen Spielfreude und mit einer Leichtigkeit an, die der Musik von Tschaikowsky wirklich gut tut: sie federt, sie atmet, sie tanzt - und sie bringt [...] wirklich das Lebensgefühl einer neuen Generation von Musikern und Musikerinnen zum Ausdruck[...]"

hr2-kultur
"[...]überrascht tatsächlich mit einem äußerst leichten, frischen Tschaikowsky[...]"

WESER KURIER
"Klassik mit Spielfreude, Frische und Leichtigkeit.""Das do.gma Kammerorchester ist vom ersten Takt an am Kern der Sache. Ganz bei Tschaikowsky[...] der Zuhörer wird gewissermaßen hineingezogen in diesen Kreis aus Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit. [...]großartiges Konzert eines jungen Orchesters, von dem man noch hören wird."

Nassauische Neue Presse
"Kraft statt Kitsch – so jung klingt Tschaikowsky""[...] das Ensemble beeindrucktedurch durch höchste Präzision[...] Diese nahtlose Harmonie zwischen den hohen Violinen und den tieferen Violas und Celli zu erleben, war ein atemberaubender Genuss."

Rieser Nachrichten / Augsburger Allgemeine
" ...vermochte[...] das Orchester seine besonderen Stärken zu zeigen mit gefühlvoll angepasster Dynamik, kraftvoller Tongebung und jugendlicher Frische."

SÜDWEST PRESSE
"Satter Klang, dramatisches Spiel.""Die Einheitlichkeit der Unisono-Passagen ist überwältigend."

NBK
"Erfrischend Anders"

Kulturjournal FOYER
"Glattpolierte Ästhetiken und Äußerlichkeiten flogen konsequent über Bord."

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