DO.GMA CHAMBER ORCHESTRA
GENERATION KLASSIK: DAS DO.GMA CHAMBER ORCHESTRA IM PORTRAIT
- Intro & Besetzung
- Veröffentlichungen
- Was die Presse sagt
Das do.gma chamber orchestra wurde 2004 von Mikhail
Gurewitsch gegründet, seinerzeit Konzertmeister des süddeutschen
Kammerorchesters „I Sedici“. Unter seiner Leitung kommen seitdem junge,
aber schon international erfahrene Musiker zusammen, um gemeinsam
klassische Musik zeitgerecht auf die Bühne zu bringen.
Jenseits von glattpolierter Ästhetik geht es do.gma um die Vermittlung
eines direkten und unverfälschten Zugangs zur klassischen Musik, um
Werktreue und die intensive Suche nach inhaltlich neuen Wegen, wie es
sie in allen Perioden der Musikgeschichte gegeben hat - aus dem
Blickwinkel einer Generation junger Künstler. Für das Publikum von
heute.
do.gma versteht sich nicht nur als eine homogene Gruppe von
professionellen Musikern, die gleiche künstlerische Ansichten teilt,
sondern auch als ein Ensemble von Solisten, das die Persönlichkeiten und
die vielfältigen musikalischen Erfahrungen der Orchestermitglieder zu
einem komplexen Klangbild zusammenführt. Unterstrichen wird dieser
konzeptionelle Ansatz auch durch die besondere Art des Musizierens: Das
Orchester verzichtet auf einen Dirigenten und spielt konsequent im
Stehen. So wird der vermeintliche Gegensatz von solistischem Impuls und
Ensemble-Geist noch dynamischer zusammengeführt und die kreative Energie
der Musiker voll ausgeschöpft.
Die intensive Orchesterarbeit hat auch unmittelbaren Einfluss auf die
Repertoire-Auswahl: Nicht nur Werke des Barock, der Klassik, Romantik
und der Moderne, sondern auch Eigenkompositionen von do.gma finden einen
festen Platz in den Konzertprogrammen des Orchesters.
DO.GMA #2 - American Stringbook (2011)
Eine musikalische Entdeckungsreise in die "Neue Welt" mit Werken von Samuel Barber, Arthur Foote, David Diamond und William Schumann.
DO.GMA #1 (2010)
Pyotr Ilyich Tchaikovsky (1840-1893)
Serenade for Strings op. 48
Souvenir de Florence op. 70
Klassische Musik sei verbraucht, friste in elitären Zirkeln ein kümmerliches, wenngleich hoch subventioniertes Dasein und bewege nichts mehr - so klingt es häufig. Doch die Realität ist eine andere. Klassische Musik ist heute aktueller denn je: Sie begeistert mit ihrer Energie immer wieder aufs Neue, ist provokant, weckt Emotionen und lädt ein zum Entdecken.
Entstaubt von tradierter - und damit meist risiko- wie diskursfreier - Interpretation möchten wir Ihnen zwei der bedeutendsten kammermusikalischen Werke der russischen Musikgeschichte vorstellen: die Serenade für Streicher und »Souvenir de Florence« von P. I. Tschaikowsky. Zwei faszinierende Musikstücke, die im Laufe ihrer Interpretationsgeschichte mit einem glamourösen Zuckerguss überzogen wurden und so ihren Weg in das Standardrepertoire vieler Kammerorchester gefunden haben.
do.gma geht mit dieser CD-Produktion einen anderen Weg und besinnt sich auf die ursprüngliche Intention des Komponisten. Den künstlerischen Kern eines Werkes freizulegen, das Lebensgefühl einer jungen Generation musikalisch einzufangen - dafür steht do.gma als Orchester.
Wir hoffen, Ihnen mit ‚do.gma #1‘ diese zeitlose Musik eines großen Meisters nahe zu bringen und wünschen Ihnen ein anregendes und spannendes Musikerlebnis.
Making-Of Video zur Produktion von DO.GMA #1
--Video zur CD Produktion "do.gma #1"--
Das Video zur CD Produktion "do.gma #1" finden Sie HIER>>>>
Pressereaktionen
SWR2, Neues vom Klassikmarkt
"[…] mit jugendlichem Elan vorgetragen, aber auch differenziert, klangprächtig und mit wohldosierter Raffinesse. Gute Streichquartette schießen aus dem Boden wie Pilze, aber Kammerorchester von solcher Qualität sind rarer gesät."
Deutschlandradio-Kultur
"Oft gespielte, fast schon zu oft gespielte Werke wie eben die Streicherserenade zu entrümpeln, den Zuckerguss abzukratzen, mit dem sie im Laufe der Jahrzehnte bedeckt wurden - dazu ist dieses Kammerorchester angetreten. Und es ist ihnen gelungen." ()
WDR 3
"[...](Die Musiker) gehen die beiden Werke mit einer großen Spielfreude und mit einer Leichtigkeit an, die der Musik von Tschaikowsky wirklich gut tut: sie federt, sie atmet, sie tanzt - und sie bringt [...] wirklich das Lebensgefühl einer neuen Generation von Musikern und Musikerinnen zum Ausdruck[...]"
hr2-kultur
"[...]überrascht tatsächlich mit einem äußerst leichten, frischen Tschaikowsky[...]"
WESER KURIER
"Klassik mit Spielfreude, Frische und Leichtigkeit.""Das do.gma Kammerorchester ist vom ersten Takt an am Kern der Sache. Ganz bei Tschaikowsky[...] der Zuhörer wird gewissermaßen hineingezogen in diesen Kreis aus Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit. [...]großartiges Konzert eines jungen Orchesters, von dem man noch hören wird."
Nassauische Neue Presse
"Kraft statt Kitsch – so jung klingt Tschaikowsky""[...] das Ensemble beeindrucktedurch durch höchste Präzision[...] Diese nahtlose Harmonie zwischen den hohen Violinen und den tieferen Violas und Celli zu erleben, war ein atemberaubender Genuss."
Rieser Nachrichten / Augsburger Allgemeine
" ...vermochte[...] das Orchester seine besonderen Stärken zu zeigen mit gefühlvoll angepasster Dynamik, kraftvoller Tongebung und jugendlicher Frische."
SÜDWEST PRESSE
"Satter Klang, dramatisches Spiel.""Die Einheitlichkeit der Unisono-Passagen ist überwältigend."
NBK
"Erfrischend Anders"
Kulturjournal FOYER
"Glattpolierte Ästhetiken und Äußerlichkeiten flogen konsequent über Bord."