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03. September 2014

dogma chamber orchestra gewinnt den ECHO Klassik 2014

„DO.GMA#3 – The Shostakovich Album” (BERTHOLD records / MDG) ausgezeichnet als beste sinfonische Einspielung (20./21. Jahrhundert).

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11. März 2014

Musikkritik audio.de zu "DO.GMA #3 - The Shostakovich Album"

Eine Premiere bietet diese klanglich feine, weil räumlich und natürlich aufgenommene Produktion: Das Dogma Chamber Orchestra hat Schostakowitschs 24 Preludes erstmals in der gelungenen Streichorchester-Fassung ...

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30. Juli 2013

Interview mit julian Waterfall Pollack

Julian Waterfall Pollack im Gespräch über das Album „Waves of Albion“ (7 Juni 2013)

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TOMMY MOUSTACHE

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TOMMY MOUSTACHE HABEN EINEN INNOVATIVEN, KRAFTVOLLEN UND ZUGLEICH SUBTILEN MUSIKSTIL ENTWORFEN

  • Intro
  • Veröffentlichungen
Jasper van Damme Saxophon
Jorn ten Hoopen Gitarre
Bas Kloosterman Bass
Mark van Kersbergen Schlagzeug

Tommy Moustache - der Bandname des Rotterdamer Quartetts geht auf die gleichnamige, sagenumwobene Figur zurück. Tommy Moustache eilt der Ruf voraus, Außergewöhnliches geleistet zu haben. So soll er unter anderem in den verheerenden Brand von London im Jahr 1666 verwickelt gewesen sein, der große Teile der Themse-Metropole in Schutt und Asche legte.  Und er soll sich eine Auseinandersetzung mit Rembrandts Pudel geliefert haben.  

EGO heißt nun das zweite Album der Band – der Nachfolger des Erstlings, den die Band nach ihrem fiktiven Helden benannte. Das neue Werk ist eine aufregende Mischung aus Jazz, Rock und Funk. An dieser Stelle wäre es sicherlich interessant gewesen, Moustache selbst zu fragen – wäre er doch mehr als eine Legende und hätte er gewusst, dass er eine der „auffälligsten Bands in der niederländischen Jazz-Szene“ inspiriert hat - wie es die Musikbibliothek „Muziekweb“ formuliert.

Auf EGO schlagen Jasper van Damme (Saxofon), Mark van Kersberg (Schlagzeug), Jorn ten Hoopen (Gitarre) und Bas Kloostermann (E-Bass) neue Wege ein. Der Albumtitel kommt nicht von ungefähr. Die Band hat die Fesseln der Vergangenheit abgelegt. Zwar bleibt ihre Musik peppig, unvorhersehbar, unbeugsam und wunderlich, aber die Bandmitglieder zeigen auch, welch brillante und hochkreative Musiker sie sind.

„Es geht hier nicht mehr um Tommy“, betonen die Jungs und erklären: „Es war gut, ihn ins Bewusstsein geholt und die Band nach ihm benannt zu haben. Aber das reicht jetzt auch. Jetzt soll es um uns gehen!“

Rotterdam ist die Homebase des Quartetts, dessen Mitglieder nach wie vor Wert auf akkuraten Bartwuchs legen. Sie haben einen innovativen, kraftvollen und zugleich subtilen Musikstil entworfen, der es ihnen ermöglicht, die rohe Energie ihrer Liveauftritte zu konservieren. „Bevor wir ins Studio gehen, proben und spielen wir das Material erst mal ausgiebig, so dass wir es sicher genug beherrschen, um damit während der Aufnahmen experimentieren zu können“, erklärt Jorn ten Hoopen. „Fast alles, was wir spielen, ist live mit ausreichend Raum für Improvisationen. Lediglich auf einigen wenigen Stücken haben wir bei einer oder zwei Spuren mit Overdubs gearbeitet, sofern das der Energie der Musik zu Gute kam.“

 

Release date 14-04-2017 .

All songs written and produced by Tommy Moustache
Except for un Hombre de Verdad produced and written by Tommy Moustache & Jimmi Hueting
Recorded and Mixed by Pieter G. Kloos at Moon music. 
Mastered by Pieter G. Kloos at The Void Studio.
Art direction and design by Auke Triesschijn
Photos by Govert Driessen.

 

EGO (2017)

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Aus diesem virtuosen Quartett sticht Saxofonist Jasper van Damme mit seinem überaus eleganten und sinnlichen Spiel besonders hervor. Hörenswerte Kostproben gibt er in folgenden Stücken:   

Monacre, in dem es zuerst flott und funky zugeht, ehe es mit Stimmungsänderungen überrascht.

Hosternokke das auf einem einzelnen Rock-Riff basiert und sich dann in druckvollen, aggressiven Jazz verwandelt.

Brute Force, das Jorn ten Hoopen wie folgt beschreibt: „Ein einfacher Boogaloo, in dem der Saxofonist merkwürdige Einsprengsel spielt, die im Verlaufe des Stückes immer länger und schriller werden.“

Allesamt Stücke, die an manchen Stellen unbehaglich, verrückt und stilistisch durcheinandergewirbelt zu sein scheinen, sich aber im Gesamteindruck zu einer äußerst hörenswerten und erhellenden musikalischen Erfahrung verbinden, die Appetit auf mehr weckt.

2014 wurden Tommy Moustache zum „Radio 6 Soul & Jazz Talent“ ernannt, 2016  erhielten sie den Publikumspreis der „Dutch Jazz Competition“. Die Band hat bereits auf zahlreichen namhaften Festivals gespielt, darunter Jazz in Duketown, Jazz Festival Delft, The North Sea Jazz Festival, Amsterdam Concertgebouw oder dem Jazz International Rotterdam.